Ihre PV-Anlage produziert weniger Strom als erwartet? Bevor einzelne Komponenten verdächtigt werden, lohnt sich eine strukturierte Betrachtung von Ertrag, Betriebsbedingungen und sichtbaren bzw. thermischen Auffälligkeiten. PV Inspektor verbindet diese Sicht mit Drohnen-Thermografie + RGB.

Ein einzelner Monatswert sagt wenig über die Leistung einer Photovoltaikanlage aus. Für eine erste Einordnung sind unter anderem der erzeugte Strom in kWh, die Anlagengröße in kWp, der Zeitraum, Wetter und Verschattung sowie Vergleichswerte aus Monitoring oder Vorjahren relevant.
Der erzeugte Strom lässt sich im Verhältnis zur installierten Leistung betrachten. So können Erträge unterschiedlicher Anlagen oder Zeiträume besser eingeordnet werden.
Abweichungen sollten immer im Zusammenhang mit Einstrahlung, Jahreszeit, Wetter, Ausrichtung, Verschattung und Anlagenzustand bewertet werden.
Wechselrichter- und Monitoringdaten können Hinweise auf Ertragsabweichungen, Ausfälle oder auffällige Strings liefern und die Vor-Ort-Prüfung unterstützen.
Ein niedriger Ertrag kann viele Ursachen haben. Nicht jede davon lässt sich mit einer Wärmebildkamera erkennen. Deshalb betrachtet PV Inspektor thermische und visuelle Hinweise als Teil einer strukturierten Ursachenprüfung.
Bäume, Gebäude, Dachaufbauten oder andere Hindernisse können die Einstrahlung auf Module beeinflussen. RGB-Aufnahmen unterstützen die visuelle Einordnung.
Staub, Vogelkot, Schnee oder andere Ablagerungen können die nutzbare Einstrahlung und damit den Ertrag beeinflussen.
Hotspots, auffällige Teilbereiche oder andere thermische Muster können Hinweise auf mögliche Leistungsprobleme liefern.
Auffällige Ertragsverläufe oder thermische Muster können Anlass für eine weiterführende String- oder Wechselrichterprüfung geben.
Ein geringerer Ertrag kann unterschiedliche Ursachen haben – zum Beispiel Verschattung, Verschmutzung, thermische Auffälligkeiten an Modulen, Bypassdioden-Muster, unterbrochene Teilbereiche oder auffällige String-Muster. Ein Wärmebild liefert dabei Hinweise, ersetzt aber keine elektrische Messung oder vollständige Anlagenprüfung.
Thermografie macht Temperaturunterschiede sichtbar. Für eine belastbare Einordnung müssen unter anderem Einstrahlung, Betriebszustand, Verschattung und weitere Randbedingungen berücksichtigt werden. PV Inspektor dokumentiert auffällige Bereiche und gibt Hinweise für die weitere technische Prüfung.
Das Ziel: Sie erhalten nachvollziehbare Bilder und einen strukturierten Befund statt nur einer einzelnen Wärmeaufnahme.
Die folgenden Bilder sind Beispiele aus einer kombinierten Wärmebild-/RGB-Darstellung. Sie zeigen typische thermische Muster und dienen der Veranschaulichung – nicht als alleinige Diagnose.

Lokale Überhitzungen können auf Auffälligkeiten innerhalb eines Moduls oder ungewöhnliche Betriebszustände hinweisen.

Thermische Muster können Hinweise auf auffällige oder fehlerhafte Bypassdioden liefern.

Abweichende Temperaturverteilungen können auf unterbrochene Substrings oder Teilbereiche hinweisen.

Ungewöhnliche thermische Muster können Anlass für eine weiterführende elektrische Prüfung geben.

Gebäude, Bäume oder andere Objekte können Ertrag und Temperaturverteilung beeinflussen.

Staub, Vogelkot, Schnee, Wasser oder andere äußere Einflüsse können auffällige Muster verursachen.
Standort, Anlagengröße und Ihre Beobachtung übermitteln.
Geeignete Bedingungen und Termin abstimmen.
Systematische Erfassung mit Wärmebild + RGB.
Auffälligkeiten erfassen und betroffene Bereiche zuordnen.
Digitale Dokumentation mit Handlungsempfehlungen.
Bei Photovoltaikanlagen können – abhängig von Vertrags- und Einbausituation – gesetzliche Mängelansprüche bestehen. Die Verbraucherzentrale weist auf mögliche Fristen von zwei oder fünf Jahren hin; § 634a BGB nennt für bestimmte Werkleistungen zwei Jahre und für Bauwerke fünf Jahre. Welche Frist im konkreten Fall gilt, hängt von der rechtlichen Einordnung ab.
Ein unabhängiger Befund kann Ihnen helfen, konkrete Auffälligkeiten gegenüber Ihrem Vertragspartner nachvollziehbar zu dokumentieren. PV Inspektor stellt dabei eine technische Dokumentation bereit; die rechtliche Prüfung und die Beseitigung eines möglichen Mangels bleiben Sache des jeweiligen Vertragspartners.
Hinweis: Dies ist keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind Ihr konkreter Vertrag, die Einbausituation und die gesetzlichen bzw. vertraglichen Regelungen.
Nein. Ein Wärmebild zeigt Temperaturverteilungen und kann unter geeigneten Prüfbedingungen Hinweise auf Auffälligkeiten liefern. Die technische Ursache muss im Einzelfall weiter geprüft werden.
Sie erhalten eine digitale Dokumentation der relevanten Befunde mit Zuordnung der betroffenen Bereiche und Handlungsempfehlungen für die weitere technische Klärung.
Nein. Thermografie ist ein Prüfbaustein. Elektrische Messungen, Wechselrichterdaten, Stringprüfung oder weitere Fachprüfungen können je nach Befund erforderlich sein.
Vergleichen Sie zunächst Erzeugungsdaten mit geeigneten Zeiträumen und berücksichtigen Sie Jahreszeit, Wetter, Verschattung und Anlagengröße. Für eine weitergehende Einordnung können Monitoringdaten und eine technische Prüfung sinnvoll sein.
kWh/kWp setzt die erzeugte Energie ins Verhältnis zur installierten PV-Leistung. Die Kennzahl erleichtert die Einordnung von Erträgen, ersetzt aber keine individuelle Bewertung der konkreten Anlage und ihrer Betriebsbedingungen.
Nein. Thermografie kann thermische Auffälligkeiten sichtbar machen und betroffene Bereiche lokalisieren. Die eigentliche Ursache muss je nach Befund durch weitere technische Prüfungen geklärt werden.
Wenn Sie den Zustand Ihrer Anlage systematisch dokumentieren möchten, können Sie direkt zur passenden Seite wechseln:
PV-Inspektion in Bayern – Informationen zum regionalen Einsatz von PV Inspektor.
Alle Preise inklusive gesetzlicher MwSt. Ab 50 km Entfernung von Martin-Greckl-Str. 3, 85656 Buch am Buchrain fällt einmalig eine Anfahrtspauschale von 20 € an.
Starten Sie mit Ihrer konkreten Situation. PV Inspektor prüft unabhängig und dokumentiert relevante thermische und visuelle Auffälligkeiten.